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Aktuelles

Hier finden Sie Neuigkeiten zum Thema Alzheimer / Demenz und Pflege.

Das Alzheimer-Beratungstelefon mit Frau Helga Rohra finden Sie unter Kontakt.


Aktuell 2016



Förderung
In 2016 haben wir von den "Verbänden der Krankenkassen auf Bundesebene" zur Förderung der Selbsthilfebundesorganisationen gemäß § 20h SGB V eine Förderung von 8.000€  erhalten.
Alzheimer-Ethik bedankt sich sehr.

Demenzberatung vor Ort. - Projekt zur Begleitung von Angehörigen und Pflegenden in Spenge

Beratung und Begleitung von Menschen mit Demenz und Personen aus dem privaten oder professionellen Umfeld



Ein Projekt von Alzheimer Ethik e.V. und der SHG Demenz Spenge-Herford, Mitglied der AG
Selbsthilfe im Kreis Herford, durchgeführt von Heidrun Mildner und Ute Meyer zu Lenzinghausen.
images/Heidrun-Ute

Ausgangslage:

  • Hintergrund des Projektes ist die Beobachtung, dass viele Menschen mit der Diagnose „Demenz“ überfordert sind. Im Prozess der zunehmenden Hilfe- und Pflegebedürftigkeit entstehen Fragen, Probleme und Konflikte, die oft zu Überlastungen mit weitreichenden seelischen und körperlichen Auswirkungen auf alle Beteiligten führen. Frühe Interventionen können diese Folgen abmildern oder im besten Falle erst gar nicht entstehen lassen.

 
Unsere Ziele:

  • Aufbau einer Beratungsstruktur mit aufsuchendem Charakter
  • Schaffung von niedrigschwelligen und wohnortnahen Angeboten zur Information, Schulung und Qualifizierung von Angehörigen und anderen  Pflegepersonen
  • Bekanntmachung der Hilfsangebote für betreuungs- und pflegebedürftige Menschen in Spenge
  • Verbesserte Lebensqualität von Menschen mit Demenz und allen Beteiligten im sozialen Umfeld

 
Unsere Maßnahmen:

  • Individuelle Beratungen nach Vereinbarung im häuslichen, teilstationären oder stationären Umfeld und ein 14-tägiges öffentliches Beratungsangebot im  St.Martins-Stift Spenge
  • Verstärkte Öffentlichkeitsarbeit durch Fachvorträge, Beteiligung an Veranstaltungen, Zusammenarbeit mit Multiplikatoren
  • Schulungen und Fortbildungsreihen für Angehörige und Pflegende/ Betreuende

 
Unsere Kooperationspartner:

  • St. Martins-Stift Spenge, Diakoniestationen des Kirchenkreises Herford in Spenge und Enger, Seniorenbeirat der Stadt Spenge, Ev. Kirchgemeinde  Spenge, Spenger Ärzte, Rosenapotheke, BKK HMR

 
Projektlaufzeit:

  • September 2015 – März 2017

 

Kontakt:   Heidrun Mildner - Tel: 0157/8959 2602 - info@handelnde-herzen.de

 



Offener Brief an alle Verantwortungsträger in Politik und Gesellschaft

PDF-Symbol Dieser Brief im PDF-Format

Arzneimittelprüfungen an Menschen mit der Diagnose Demenz:
Stellungnahme zum Entwurf des Vierten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften

Artikel 2, §40b

 
Sehr geehrte Damen und Herren,

ALZheimer ETHik ist ein bundesweit aktiver Selbsthilfeverein, der sich um die Belange von Menschen mit einer Demenz kümmert. Im Mittelpunkt stehen ethische Fragen zum Thema Demenz. Dabei vertreten wir die Rechte der Betroffenen und der Angehörigen. Wir sind unabhängig von Geldmitteln der Pharmaindustrie

 Der Verein Alzheimer Ethik wurde 2000 von Angehörigen gegründet, die zuvor Mitglied bei der Deutschen Alzheimergesellschaft waren und dort erlebten, wie die Pharmaindustrie über diesen Verein Medikamentenwerbung direkt am Kunden praktizierte. Arzneimitteltests an Nichteinwilligungsfähigen wurden schon damals von der Branche gefordert, von der Politik jedoch als ethisch bedenklich abgelehnt. Nun scheint diese Hürde gefallen. Doch Menschen mit Demenz dürfen nach wie vor nicht nach dem Ermessen der Forscher als Versuchsobjekte missbraucht werden. Die Gefahr der Willkür ist gegeben, denn ein gesetzlicher Vertreter ist nicht zwingend eine Garantie für den Schutz des Betroffenen.

 

Eine Einwilligungsvollmacht vor einer Diagnose Demenz / Alzheimer zu geben, hieße sich auf unbekannte Forschungsprojekte einzulassen, was wir strikt ablehnen, weil der Praxisalltag schon heute zeigt, dass solche Vorschriften oft nicht eingehalten werden, wie weiter unten beschrieben wird. Auch in der Stellungnahme Hermann Gröhes: „dass Studien an Demenzkranken nur mit der ausdrücklichen Einwilligung der Patienten möglich werden sollen. Im Fokus stünden Tests mit einem minimalen Risiko und einer minimalen Belastung für den Prüfungsteilnehmer." sehen wir als eine gefährliche Verharmlosung der Situation. Was ist ein „minimales“ Risiko? Was ist eine „minimale“ Belastung? 

 Und selbst wenn ein Proband ausdrücklich erklärt haben sollte, dass er an „gruppennützigen Studien“ teilnehmen möchte, müsste diese Einwilligung auch nach einer Diagnose Demenz / Alzheimer mit dem Probanden erneut besprochen werden und jederzeit revidierbar sein, wenn der Proband dies ausdrücklich wünscht. Auch ein Betreuer darf sich nicht über den Willen des Probanden hinwegsetzten.

 Die Praxis zeigt, dass sobald eine Diagnose Demenz besteht, häufig nicht mehr mit der Person, sondern nur noch über sie gesprochen und bestimmt wird. Oftmals wird bei einer Entscheidung, die im Zusammenhang mit der  Person mit der Diagnose Demenz steht, nicht einmal der Angehörige oder der gesetzliche Vertreter gefragt. Als Vorsitzende und in der Beratung Tätige kann ich auf viele Erfahrungen durch zahlreich geführte Gespräche und Begegnungen zurückgreifen, die das bestätigen und die im Gegensatz zu dieser Aussage stehen: „Zudem bedarf es der Zustimmung des  jeweiligen rechtlichen Betreuers. Der Wille und der Schutz des Patienten stehen zu jedem Zeitpunkt an erster Stelle“! Die Würde des Menschen geht hier nur allzu oft verloren.

 Oftmals werden weder Betroffene noch Angehörige gefragt oder zu einem Gespräch herangezogen, wenn ein auffälliges Verhalten vorliegt. Personen mit der Diagnose Demenz werden dann oft – und das nicht nur im klinischen Kontext - mit Psychopharmaka ruhig gestellt und mechanisch fixiert, um einer Sturzgefahr vorzubeugen. Diese Handhabe hat mit der Behandlung und dem Umgang mit Demenz wenig zu tun. Vielmehr zeigt sie, dass man mit solchen Patienten und ihrem Verhalten (noch) nicht umgehen kann. Ein Training deeskalierender Kommunikation, eine Schulung wertschätzenden Umgangs, eine Supervision für Angehörige und für Mitarbeiter in der Pflege u.nd anderes sind aus unserer Sicht langfristig gebotene Notwendigkeiten, um der Würde des Menschen gerecht zu werden.

Daraus könnten sich arzneimittelfreie und andere alternative Studien ergeben, die vermutlich nicht gemeint sind, wenn der Gesundheitsminister Hermann Gröhe zur Verteidigung der besonderen Voraussetzungen für klinische Prüfungen erklärt: „Zugleich eröffnen wir die Möglichkeit für Studien zum Beispiel demenzielle Erkrankungen besser zu verstehen und zu behandeln." (Zitat aus Bericht „Tagesspiegel" online 26.6.16 )

 Wir haben uns schon immer mit dem ethischen Aspekt auseinandergesetzt und immer wieder darauf hingewiesen, dass Antidementiva nicht zur Heilung führen, und dass die Frage nach dem Therapieerfolg gestellt werden muss, denn immerhin sind Nebenwirkungen dieser Medikamente nicht ausgeschlossen. Inzwischen gibt es zunehmend Stimmen, die sagen, dass es keine Heilung durch Medikamente gibt. Wir können daraus jedoch NICHT schlussfolgern, dass (Zitat Hermann Gröhe aus Bericht „Tagesspiegel" online 26.6.16 ) «Es erlaubt sein sollte, dass Menschen im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte in Studien einwilligen, die später nicht ihnen selbst, womöglich aber ihren Kindern nutzen, etwa im Fall einer vererbbaren Krankheit. Aus der Sicht der akademischen Forschung seien solche Studien zwingend erforderlich, um die Behandlung von Demenzkranken weiter zu verbessern».

 

Psychosoziale Studien, die Zusammenhänge von Lebensgewohnheiten und Demenz belegen., scheinen ignoriert zu werden. Den Fokus der Forschung weiterhin ausschließlich auf den Körper zu legen wird langfristig nicht zielführend sein und zur Verbesserung der Behandlung von Menschen mit Demenz nur ungenügend beitragen. Es bedarf vermehrt psychosozialer Studien zur Optimierung der Lebensqualität allgemein, um dem Phänomen Demenz wirksam entgegen zu wirken.

Dringend notwendig sind auch Studien, die zu Nebenwirkungen / Langzeitnebenwirkungen von Medikamenten / Medikamentenmix und Demenz Aussagen machen können. Darin sehen wir einen großen Nutzen auch für die Zukunft unserer Kinder.

 Es geht nach wie vor um die Würde des Menschen. ALZheimer ETHik wird sich weiterhin dafür einsetzten, dass die Diagnose Demenz/Alzheimer nicht zur Entwürdigung des Menschen führt. Der Mensch bleibt Mensch mit allem, was zum Menschsein gehört. Es ist auch ein Frage der Bereitschaft zur Empathie und des Nachdenkens darüber, was der Mensch ist und welche Werte für ihn wichtig sind.

 Demenz geht uns alle an, das steht außer Frage. Um so mehr ist es an der Zeit, zu erkennen, dass „Menschsein“ an die erste Stelle gehört, und dass es nicht zur Aushöhlung des Artikel 1 des Grundgesetztes kommt. Die Würde und die körperliche Unversehrtheit gilt es zu schützen. Das gilt für jeden Bürger. Das Gesetz ist für den Menschen da, nicht der Mensch für das Gesetz.

 ALZheimer ETHik erinnert daran, dass sich der Bundestag 2013 dafür ausgesprochen hat, die aktuelle Rechtslage zu erhalten. Wir setzten darauf, dass die Große Koalition sich an dieses Versprechen hält und nichteinwilligungsfähige Personen mit der Diagnose Demenz klinischen Prüfungen nicht zur Verfügung stellt.

Heidrun Mildner
1. Vorsitzende           


  • Zur Eröffnung unserer Geschäftsstelle laden wir Sie herzlich ein

    Donnerstag, 10.März 2016
    Tag der offenen Tür
    11:00 - 17:00 Uhr

    Radewiger Straße 31
    32052 Herford

    ALZheimer ETHik ist ein bundesweit aktiver Selbsthilfeverein, der sich um die Belange von Menschen mit einer Demenz kümmert. Im Mittelpunkt stehen ethische Fragen zum Thema Demenz. Dabei vertreten wir die Rechte der Betroffenen und der Angehörigen. Wir distanzieren uns in jeder Hinsicht von der Pharmaindustrie.

    Nach 15 Jahren Jahren erfolgreicher Vereinsarbeit in Hamm/ Westfalen haben wir nun unsere neuen Räumlichkeiten in Herford bezogen. Hier bieten wir persönliche Beratung rund um das Thema Demenz an, informieren über Hilfsangebote im Kreis Herford, stellen Informationsbroschüren und Literatur zur Verfügung, veranstalten Fachvorträge und sind vor Ort im Netzwerk beteiligter Einrichtungen aktiv.

    Wir freuen uns darauf, unser Büro mit Ihnen einzuweihen und mit einem Glas Sekt auf eine gute Zusammenarbeit in Herford anzustoßen. Als besonderen Gast begrüßen wir HELGA ROHRA, unser Vereinsmitglied, bekannt durch Ihre Auftritte in den Medien. Sie wird gerne mit Ihnen ins Gespräch kommen.

    Möchten Sie sich rückmelden oder sollten Sie Fragen haben, steht Ihnen Frau Mildner gerne zur Verfügung. Sie erreichen sie über die Telefonnummer 05221-275495 oder per mail unter info@alzheimer-ethik.de.

    Heidrun Mildner und Sylvia Hoek



    Aktuell 2015

    • 12.09.15: Demenzwoche in Hamm vom 12. bis 19. September 2015

      Jährlich wird im September weltweit auf die Situation von Menschen mit Demenz und ihrer Familien hingewiesen. Auch wenn es derzeit noch keine Heilungsmöglichkeiten der Krankheit gibt, kann durch medizinische Behandlung, Beratung, soziale Betreuung, fachkundige Pflege und vieles mehr den Erkrankten und ihren Angehörigen geholfen werden.

      In Hamm haben sich Träger verschiedener Organisationen in einem Netzwerk Demenz zusammengefunden, um die Lebensqualität Demenzkranker und die der Angehörigen zu verbessern.

      In diesem Jahr hat das Netzwerk Demenz eine Demenz-Woche mit zahlreichen Informationsveranstaltungen rund um das Thema Demenz vorbereitet. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Angehörige, Haupt- und Ehrenamtliche. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

      PDF Flyer zur Denzwoche Hamm 2015 mit ausführlichem Programm und weiteren Infos
       

    • 10.01.15: Veranstaltungshinweis: Freizeit-Seminar "Mit Freude Pflegen" vom 13. bis 20. Mai 2015
      Einführung in die Validation und Naturheilkunde
      im Haus Hochgerach in Schnifis / Österreich-Voralberg

      Inhalt:
      Mit Freude pflegen: Theorie und Praxis einer ganzheitlichen Begleitung von Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz,
      ergänzt mit natürlichen Handreichungen - eingebettet in eine Freizeit, in der wir vollwertig und vegetarisch kochen, gemeinsam
      essen und mit allen Sinnen genießen. Durch die Sinne, mit den Sinnen, für die Sinne, eine Alltagsbegleitung, wie man sie sich für sich selbst wünscht!

      Veranstalter: Handelnde Herzen

      Ausführliche Infos und Programm (PDF-Format)
       

    • 01.01.15: Pflegeleistungs-Helfer gibt Überblick über neue Pflegeleistungen
      Seit dem 1. Januar 2015 erhalten Pflegebedürftige und ihre Angehörigen deutlich verbesserte Leistungen. Durch einen sogenannten Online-"Pflegeleistungs-Helfer" können sich Pflegebedürftige und ihre Angehörigen künftig auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit unkompliziert einen Überblick über die neuen Leistungen verschaffen, die für sie in Frage kommen.

      Ausführliche Informationen dazu finden Sie in der Pressemitteilung des Bundesministerium für Gesundheit vom 01.01.15


    2014

    • 10.12.14: Neuregelungen für 2015 im Bereich Gesundheit und Pflege
      Zum 1. Januar 2015 treten im Bereich Gesundheit und Pflege wichtige Änderungen in Kraft, u.a. das erste Pflegestärkungsgesetz. Mit dem "Ersten Gesetz zur Stärkung der Pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften" steigen laut Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums die Leistungen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige um insgesamt 2,4 Milliarden Euro pro Jahr. "Alle 2,6 Millionen Pflegebedürftigen – Versicherte der sozialen Pflegeversicherung und der privaten Pflegepflichtversicherung – können von den besseren Leistungen profitieren", so das Ministerium.

      Das Bundesgesundheitsministerium gibt einen Überblick zu Neuregelungen im Bereich Gesundheit und Pflege für 2015.
       

    • 10.05.14: Wahl des Vorstandes, Stundenweise Betreuung für Menschen mit Demenz in Hamm, aktuelle Verantstaltungshinweise und Berichte
       
      • Wahl des Vorstandes
        Bild 1. Vorsitzende Bild 2. Vorsitzende Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung am 15. März 2014 stand die Wahl der Vorsitzenden für Alzheimer-Ethik e.V. auf der Tagesordnung. Frau Christine Czeloth-Walter und Frau Heidrun Mildner wurden einstimmig gewählt.
        Frau Bührlen, die bereits 2011 bekannt gab, nur für eine Wahlperiode zur Verfügung zu stehen, kandidierte nicht wieder. Wir danken ihr für ihren engagierten Einsatz in den letzten Jahren, ohne ihre Bereitschaft vor 2 Jahren verantwortlich im Vorstand mit zu arbeiten, wäre der Verein nicht zu retten gewesen und somit eine wichtige Stimme für Menschen mit Demenz verloren gegangen.
         
      • Neu: Stundenweise Betreuung für Menschen mit Demenz in Hamm
        Logo Alzheimer-Ethik.e.V.Ab sofort hält Alzheimer Ethik e.V. in Hamm stundenweise Betreuung für Menschen mit Demenz als niederschwelliges Angebot vor. Informationen erhalten Sie bei Martina Czeloth-Fischer in unserer Geschäftsstelle.

        ALZheimer-ETHik e.V.
        Nassauerstrasse 31
        59065 Hamm

        Tel.: 02381 / 9722884
        (Bei Abwesenheit bitte Mitteilung auf dem Anrufbeantworter mit Angabe der Telefonnummer hinterlassen; wir rufen zurück.)
        E-Post: anfrageMeilzeichenalz-eth.de
         

      • Terminhinweis - Tagung 15.05.14: Das Ende von Alzheimer
        15. Mai 2014 in der Akademie Stuttgart Hohenheim.
        Kooperationsveranstaltung zwischen Alzheimer Ethik, Demenz Support, Wir- Stiftung für pflegende Angehörige, Forum Katholische Seniorenarbeit in der Diözese Rottenburg Stuttgart und Akademie der Diözese

        PDF Ausführliches Programm im PDF-Format

      • Terminhinweis: Workshop zum Thema Demenz auf dem Katholikentag in Regensburg 29.05.14
        Katholikentag 2014Im Zentrum Ehe Familie und Generationen findet am 29.05.2014 um 14:00 Uhr eine Werkstatt zum Thema "Gefühle von Menschen mit Demenz verstehen lernen" unter der Leitung von Frau Czeloth-Walter statt. Sie sind herzlichst eingeladen.
        Weitere Infos beim Katholikentag
         
      • Bericht: Workshop zum Thema Demenz auf dem Christlichen Gesundheitskongress in Bielefeld.
        Gemeinsam mit Schwester Rosa Maria Lochmiller führte Frau Czeloth-Walter auf dem Christlichen Gesundheitskongress Ende März 2014 in Bielefeld einen Workshop zum Thema "Durch Menschen mit Demenz das Geheimnis der Auferstehung erfahrbar machen" durch. Im Fokus des Gesprächskreises mit ca 20 Teilnehmern stand der Versuch, sich der Gefühlswelt von Menschen mit Demenz zu nähern, ihre Spiritualität zu entdecken und der Frage nach zu gehen, was bedeutet dies für meine Spiritualität und meiner eigenen Realität.
         
      • Bericht: Treffen zwischen Helga Rohra, Tom Mandl und Frau Czeloth-Walter in München
        Helga Rohra Tom Bei einem Treffen im Mai 2014 versicherten Tom Mandl und Helga Rohra den Verein auch weiterhin zu unterstützen. Sie werden sich wieder in der Stuttgarter Messe am 17./18. November 2014 aktiv am Programm beteiligen. Ferner sagte Herr Mandl weitere Auftritte in Altenpflegeheimen auch für das Jahr 2014 zu. Seine einmalige Aktion im vergangenen Jahr, 33 Altenpflegeheime ehrenamtlich mit seinen Schlagern zu beglücken, war ein großer Erfolg, dafür danken wir ihm an dieser Stelle nochmals.
        Aber auch Frau Rohra möchten wir an dieser Stelle für ihren, oft über die Kräfte gehenden Einsatz für Menschen mit Demenz danken. Sowohl das Beratungstelefon, als auch unzählige Veranstaltungen sind nur durch ihr Engagement möglich. Herzlichen Dank an beide Vereinsmitglieder.

    2013

    • 05.12.13: Aktuelle Verantstaltungshinweise und Berichte
       
      • Vorankündigung: ALZ-ETH-Mitgliederversammlung
        Am 15. März 2014 findet unsere nächste Mitgliederversammlung statt. Es stehen Wahlen des Vorstandes an, Kandidatenvorschläge sind erwünscht.
         
      • Vorankündigung Tagung: Das Ende von Alzheimer
        15. Mai 2014 in der Akademie Stuttgart Hohenheim. Kooperationsveranstaltung zwischen Alzheimer Ethik, Demenz Support, Wir- Stiftung für pflegende Angehörige, Forum Katholische Seniorenarbeit in der Diözese Rottenburg Stuttgart und Akademie der Diözese

        PDF Ausführliches Programm im PDF-Format

      • Tom Mandl begeisterte Messebesucher
        Spendenübergabe
         
        Nach seinen erfolgreichen ehrenamtlichen Auftritten in 32 Pflegeheimen im Bundesgebiet, trat Tom Mandl auf der Herbstmesse "Die Besten Jahre" in Stuttgart auf und begeisterte die Messebesucher. Als Überraschung für den jungen Schlagersänger hatten seine Fans eine Spendenaktion zu Gunsten von Alzheimer Ethik durchgeführt und überreichten einen Scheck von 250,00€ , den unsere Vereinvorsitzende gern entgegen nahm. An alle Fans und an Tom einen herzlichen Dank.
    • 03.08.13: 1 Jahr Beratungstelefon von Betroffenen für Betroffene
      Helga RohraEnde Juli 2013 trafen sich Brigitte Bührlen, Christine Czeloth-Walter und Helga Rohra in München um einen Rückblick auf das 1 jährige Bestehen des Beratungstelefons von Betroffenen für Betroffene zu halten und die Weiterentwicklung zu besprechen. Alzheimer Ethik e.V. bringt sich mit diesem einmaligen bundesweiten Angebot in das Beratungsnetz für Menschen mit Demenz ein.

      In den ca. 100 Anrufen des ersten Jahres brachten sowohl pflegende Angehörige, als auch Betroffene ihre Nöte zu Gehör. Nahezu alle fanden das Gespräch hilfreich, wertvoll und nahmen es dankbar an. In sehr vielen Gesprächen entstand durch die gemeinsame Betroffenheit eine sehr schnelle und große Nähe zwischen den Gesprächspartnern, die von hoher Emotionalität geprägt war. Sowohl die Gesprächsdauer, als auch die Anzahl wurde von Frau Rohra als angenehm und leistbar wahrgenommen. Eine bundesweit stärkere Öffentlichkeitsoffensive für das Telefon wurde zum jetzigen Zeitpunkt abgelehnt.

      Sie erreichen Frau Rohra unter:
      Tel. 089 / 71 04 96 98

      Tom Mandl engagiert sich ehrenamtlich für alte Menschen.
      Tom Mandl
       
      Mit einer einmaligen ehrenamtlichen Tour durch 30 Altenpflegeeinrichtungen in ganz Deutschland setzt der Sänger Tom Mandl, ein Mitglied von Alzheimer Ethik e.V. ein deutliches Zeichen der Solidarität mit alten Menschen und Menschen mit Demenz.
      Angespornt durch die gute persönliche Erfahrung bei den Auftritten dieses jungen Schlagersängers unterstützte Alzheimer Ethik e.V. vertreten durch Christine Czeloth-Walter ihn und seinen Manager bei der Planung der Tournee und wir hoffen, dass er vielen Menschen in den Heimen einige schöne Stunden bereitet. Einen kleinen Einblick finden Sie unter www.forum-katholische-seniorenarbeit.de Aktuelles Video: Schlager helfen.

    • 15.07.13: Die Demenzaktivistin Helga Rohra (München) und Alzheimer Ethik zu Gast bei Zuhause leben e.V. im Generationenhaus Stuttgart Heslach
      In ihrem unermüdlichen Einsatz für Menschen mit Demenz klärt Frau Rohra darüber auf, welche Hürden Menschen mit Demenz in unserer Gesellschaft überwinden müssen - und welche Potenziale noch in ihnen stecken. Sie nahm kein Blatt vor ihrem Mund, sondern sie sprach deutliche Worte!. Ursula März, Behindertenbeauftragte der Stadt Stuttgart zog ihren "Hut" vor dem Engagement von Helga Rohra und wünschte sich ein gesellschaftliches Umdenken i.S. Demenz. Frau Mahmens, Vorsitzende des Vereins Zuhause leben e.V. begrüßte die Anwesenden und vereinbarte im Anschluss der Veranstaltung eine engere Zusammenarbeit mit Frau Czeloth-Walter. Der Verein Zuhause leben wird die Alltagsbegleiter sensibilisieren die Ressourcen dementiell erkrankte Menschen herauszufinden und diese zu stärken. Immer mehr jüngere Demenzerkrankte erhalten die Diagnose Demenz und finden nirgendwo koordinierte Unterstützung, Beratung und Begleitung.

      Weitere Informationen: Zuhause leben e.V.
       

    • 03.07.13: Video-Reihe "Demenz" der Diözese Rottenburg-Stuttgart
      DVD-CoverDie Diözese Rottenburg-Stuttgart hat eine Video-Reihe "Demenz" herausgebracht. Diese stellt 9 Projekte in Kurzbeiträgen vor, die sich dem Thema "Demenz und Älter werden" auf sensible Weise nähern. Projekte wie "Clowns im Dienst", "Nachbarschaftshilfe konkret" oder "Ehrenamtliche Besuchsdienste" zeigen, wie vielfältig das Engagement von Menschen für Menschen ist. Die DVD eignet sich für den Einsatz in der Seniorenarbeit, in Schule und Kirchengemeinde.

      Hier ein Film zum Ansehen "Clowns im Dienst"

      Inhaltsübersicht
      1. Jung und Alt im Seniorenheim
      2. Rote Nasen im Einsatz
      3. "In einer eigenen Welt"
      4. Märchen gegen Demenz
      5. Clowns im Dienst
      6. Ehrenamtlich engagiert
      7. Ehrenamtlich besuchen
      8. Seelsorge für Menschen mit Demenz
      9. "Zukunft Familie"

      Die DVD kann bestellt werden zum Selbstkostenpreis von 5,- € bei:
      Diözese Rottenburg-Stuttgart, Fachbereich Senioren
      E-Mail: senioren@bo.drs.de oder
      Tel.: 0711/9791284

    • 29.05.13: Kino-Filmtipp: Vergiss mein nicht
      Wie ein Film über Demenz auch ein zärtlicher und berührender Liebesfilm sein kann, zeigt der neue Dokumentarfilm "Vergiss mein nicht" über die demenzerkrankte Gretel Sieveking und ihre Familie. Ihr Sohn David hat den Film gedreht, als er sie gepflegt hat – auch um zu zeigen, dass Alzheimer nicht immer so schrecklich ist, wie es häufig dargestellt wird.
      Auf Kip-Radio finden Sie ein Interview mit dem Regiseur inkl. Filmbesprechung dazu zum Anhören.
      Sendung vom Sonntag, 10.02.2013, Autor: Christian Turrey

      Zum Beitrag auf Kip-Radio

    • 17.05.13: TV-Hinweis: Helga Rohra bei "Menschen bei Maischberger" am 21.05.13
      Helga Rohra
       
      Helga Rohra, Mitstreiterin und Mitglied von Alzheimer-Ethik, wird am Dienstag 21. Mai 2013 um 22:45 Uhr im Ersten in der Sendung "Menschen bei Maischberger" - Schockdiagnose Demenz - zu sehen sein und versuchen, dem Titel etwas Positives gegenüber zu stellen.

      Mehr bei Menschen bei Maischberger. Dort kann die Sendung in der Mediathek online auch zu einem späteren Zeitpunkt angesehen werden.
       

    • 02.05.13: Neues von der Allianz der Nichtregierungs-Organisationen zur UN-Behindertenrechtskonvention (BRK-Allianz): Universal Periodic Review von Deutschland am 25.04.13, Alternative Formate Parallelbericht und neues aus dem CRPD-Ausschuss
      BRK-Allianz78 Verbände der deutschen Zivilgesellschaft, die in der BRK-Allianz zusammenarbeiten, haben 2012 fristgemäß einen 16-seitigen Kurzbericht zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland beim UN-Menschenrechtsrat Plenum des Rates in Genf eingereicht.
      Diese Allianz, zu der auch Alzheimer-Ethik e.V. gehört, hat sich zum Ziel gesetzt, den ersten Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) durch einen "Parallelbericht" kritisch zu kommentieren. Sie sehen sich laut Statuten in der Verpflichtung, bestehende Menschenrechtsverletzungen an Kindern, Frauen und Männern mit Behinderungen in Deutschland aufzuzeigen, "den vollen und gleichberechtigten Genuss aller Menschenrechte und Grundfreiheiten durch alle Menschen mit Behinderungen zu fördern, zu schützen und zu gewährleisten und die Achtung der ihnen innewohnenden Würde zu fördern" (Art. 1 Behindertenrechts-Konvention).

      Am 22. April 2013 hat die 16. Sitzung des Menschenrechtsrates (Human Rights Council) in Genf begonnen und in diesem Zyklus gab es am 25. April 2013 den sogenannten Universal Periodic Review von Deutschland. Auch die BRK-Allianz war hier vertreten

      Zudem tagte der UN-Fachausschuss zur Behindertenrechtskonvention und es liegen seit kurzem alternative Formate des Parallelberichts vor.

      Ausführliche Informationen...
       

    • 28.02.13: Tom Mandl präsentiert: Schlager helfen
      Tom Mandl
       
      Der junge Schlagerstar Tom Mandl, Mitglied und Unterstützer unseres Vereins, hat ein neues Album mit 2 CDs herausgebracht. Neben Stars wie Andrea Berg, Patrick Lindner, Hansi Hinterseer und vielen anderen, präsentiert er seine eigenen Lieder zum Thema Demenz: "In ihrer eigenen Welt" und "Ein Lächeln für den Augenblick". Ein Versuch, das Thema Alzheimer und Demenz ins normale Leben zurück zu holen. Vom Erlös des Verkaufs geht die Hälfte der Spende von 2 € zu Gunsten Alzheimer Ethik e.V. Auf der Videoplattform youtube finden Sie einen Eindruck von Tom Mandl und seiner Begeisterungsfähigkeit.
    • 22.02.13: Mitgliederversammlung von ALZheimer-ETHik am 02.03.13 in Hamm und diverses

      Am 2. März 2013 um 14:00 Uhr im Marienhospital Hamm, Nassauerstr. findet die diesjährige Mitgliederversammlung von ALZheimer-ETHik e.V. statt. Hiermit laden wir alle Mitglieder herzlich ein.
      Brigitte Bührlen, Christine Czeloth-Walter

      Helga Rohra unterstützt Alzheimer Ethik weiterhin.
      Helga RohraBei einem kürzlichen Treffen in München vereinbarte der Vorstand mit Helga Rohra, dass sie zusätzlich zum Beratungstelefon für Frühbetroffene (089-71049698) Bücher zum Thema "Demenz / Alzheimer" für die Webseite von Alzheimer Ethik e.V. rezensiert. Ein weiteres einamliges Angebot des Vereins, Betroffene zu Wort kommen zu lassen und die Expertenmeinung einzuholen.

      Kinofilm "Vergiss mein nicht"
      Am 31. Janur 2013 startet der Kinofilm "Vergiss mein nicht". Der Film von David Sieveking als Dokumentation über den Verlauf der Krankheit seiner Mutter wurde ein Liebesfilm und zeigt, dass auch Menschen mit der Diagnose Demenz ihren Familien noch sehr viel geben können.
      Ausführliche Informationen zum Inhalt, Trailer und Hinweise zum Kino in Ihrer Stadt finden Sie unter vergissmeinnicht-film.de

      Kampagne Klinik mit Geist
      Wir unterstützen Klinik mit Geist, eine vom Pflege-SHV initiierte Kampagne, die den Geist in Kliniken und Krankenhäusern wecken will, den diese bei Patienten mit Demenz oft vermissen lassen.
       

    Archiv früherer Meldungen

    Alle früheren Meldungen finden Sie in unserem Archiv.

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