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Literatur / Bücher

Buchempfehlungen, Broschüren, Dokumentationen und weitere Materialien

Hier finden Sie Buchempfehlungen, Broschüren, Dokumentationen und weitere Materialien zum Thema Alzheimer und Demenz. Diese Liste wird laufend weiter ergänzt.

Literatur zum Thema Alzheimer / Demenz und Pflege

Bücher:

  • CoverHans-Arved Willberg / Heidrun Mildner
    Demenz — der langsame Abschied
    Ein Ratgeber für betroffene Angehörige
    Neukirchener-Verlag, ISBN 978-3-7615-5942-0
    September 2012
    Fundierter und kompetenter Ratgeber mit starkem Praxisbezug und vielen persönlichen Erfahrungen

    Mehr in der PDF ausführlichen Verlagsinfo (PDF-Format)
     
     
     

  • CoverDer vergessene Schmerz
    Schmerzmanagement und -pflege bei Demenz
    Maier, Rosmarie / Mayer, Petra
    Mit einem Vorwort von Petra Dietz
    (Reinhardts Gerontologische Reihe; 50)
    Reinhardt-Verlag 2012
    171 Seiten. 10 Abb. 9 Tab.
    Sprache: Deutsch
    ISBN 978-3-497-02278-6

    Rezension:
    Für Sie gelesen und kommentiert von Britta Sjoström-Proske, Pfarrerin im Ruhestand, ehrenamtlich im Besuchsdienst und für Alzheimer Ethik tätig für Menschen mit Demenz.

    Die beiden Autorinnen Rosemarie Maier, Altenpflegerin / Lehrerin für Pflege und Petra Mayer Palliativ-care- Pflegekraft kommen aus der Praxis, dass merkt man dem Buch wohltuend an.
    Das Buch will ein Kompendium (kurz gefasstes Lehrbuch) sein und entstand aus der Praxis in der Versorgung von Menschen mit Demenz, die sich oft in Alltagssituationen unverständlich verhalten. Schmerzen, die die Betroffenen nicht mehr klar ausdrücken können sind vielleicht Auslöser dazu. Aber diese Menschen erleben die Schmerzen und haben ein Schmerzempfinden wie jeder andere Mensch auch.
    Im Zentrum steht das Erleben der Betroffenen aber auch die Haltung der Pflegenden. Eine wertschätzende Grundhaltung ist sehr wichtig. Grundlage des Buches sind die ethischen Werte der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen.
    Der Schmerz kann psychosoziale, spirituelle aber auch rein körperlicher Natur sein.
    Auch die Rolle der Betreuenden und ihre eigene Schmerzwahrnehmung und Schmerzdeutung wird ausführlich behandelt. Darauf wird anschaulich eingegangen.
    Die Autorinnen beschreiben professionell die Methoden zur Schmerzerfassung und geben Tipps für eine sinnvolle Schmerzdokumentation und die medikamentöse und nicht medikamentöse Therapie. Hilfreich für alle nicht medizinisch Geschulte fand ich die Beschreibung der " anderen " Therapiemethoden, besonders das validierende Gespräch, bzw. die validierende Begegnung und die Beschreibung der spirituellen und religiösen Angebote.
    Das Buch ist gut lesbar, Fachausdrücke werden erklärt, Tabellen geben Übersicht über die gängigsten Analgetika, ect. Sie können immer wieder auf und nachgeschlagen werden.
    Für mich als ehrenamtliche Besucherin von Menschen mit Demenz ist das besonders Positive, dass der Mensch mit seiner Demenz im Mittelpunkt steht in seiner Ganzheitlichkeit, aber dass gleichzeitig auf die Pflegenden und ihre Empfindungen und Gefühle eingegangen wird.
    Die vielen Fallbeispiele veranschaulichen das Beschriebene und verstärkt das Gefühl, dass die Autorinnen wirklich wissen, wovon sie schreiben.

    Weitere Infos und Bestellmöglichkeit beim Verlag
     

  • CoverDie Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor
    Martin Baltscheit (Autor, Illustrator)
    Verlag: Bloomsbury Kinderbücher & Jugendbücher (4. September 2010)
    Gebundene Ausgabe: 40 Seiten
    Sprache: Deutsch, Englisch
    ISBN-10: 3827053978

    Kurzinhalt (Quelle: Verlag)
    Es war einmal ein Fuchs, der wusste alles was ein Fuchs wissen muss. Als der hübsche junge Fuchs älter wird, vergisst er immer mehr. Wie war das noch mal mit dem Jagen? Und wer sind eigentlich diese Gänse? Martin Baltscheit erzählt und zeichnet rasant und humorvoll eine Geschichte übers Altwerden.
    Deutscher Jugendbuchpreis

    Kurzrezension:
    Für Sie angeschaut und gelesen von Christine Czeloth-Walter

    Dieses Bilderbuch bringt unseren Kindern auf eine ganz einfühlsame Weise das Thema "Vergessen" nahe. Kinder lernen verstehen und damit um zu gehen, dass der Fuchs plötzlich sonderbar, plötzlich anders wird, aber er trotzdem der alte Fuchs bleibt. Eine wunderschön beschriebene Geschichte, die sicher hilft, wenn sich auch Menschen plötzlich verändern und vieles vergessen.

    Weitere Infos und Bestellmöglichkeit beim Verlag
     

  • CoverErste Wahl
    Ein Zukunftsroman

    Autorin: Kathrin Pläcking
    Mabuse-Verlag 2011, 184 Seiten
    ISBN: 9783863210144

    2023 ergeht ein neues Rentengesetz: Der Verzicht auf staatliche Hilfen wie Rente und Krankenversicherung soll mit einer einmaligen finanziellen Abfindung honoriert werden. Wenn diese Mittel aufgebraucht sind, wählen die meisten den empfohlenen Freitod. Susanne Helbrich, 75 und demenziell erkrankt, weiß davon nichts. Sie liebt ihre Pantoffeln, verwechselt die Lebenden mit den Toten und balanciert am Krückstock durch ihre Fotoalben.

    Ausführliche Infos beim Verlag
     

  • CoverAuf dem Weg mit Alzheimer
    Wie sich mit einer Demenz leben lässt

    Autoren: Christian Zimmermann und Peter Wißmann
    Mabuse-Verlag, Frankfurt a.M. 2011, 150 Seiten
    ISBN: 9783940529909

    Gibt es ein gutes Leben mit Alzheimer? "Aber ja!" Christian Zimmermann weiß, wovon er spricht: Er selbst lebt seit einigen Jahren mit der Diagnose. Mit Peter Wißmann, Geschäftsführer der Demenz Support Stuttgart, gibt er – als erster Demenzbetroffener überhaupt – in diesem Buch seine Erfahrungen weiter.

    Ausführliche Infos beim Verlag
     

  • CoverAus dem Schatten treten
    Warum ich mich für unsere Rechte als Demenzbetroffene einsetze.
    Autorin: Rohra Helga
    Mit einem Nachwort von Dr. Elisabeth Stechl und Prof. Dr. Hans Förstl
    Mabuse-Verlag, Frankfurt a. M., 4. Quartal 2011, 2. Auflage, 133 Seiten
    ISBN: 9783940529862

    Mit 54 Jahren wurde Helga Rohra die Diagnose Lewy-Body-Demenz gestellt. Sie stürzte in eine Depression. Als sie Anfang 2010 erstmals öffentlich über ihre Demenz sprach, tat sie das noch unter dem Pseudonym „Helen Merlin“. Seitdem ist viel passiert: Helga Rohra wurde zu einer Aktivistin, die sich einmischt, um die Sache der Menschen mit Demenz zu vertreten:

    Ausführliche Infos beim Verlag
     

  • Virginia Bell / David Troxel: Richtig helfen bei Demenz. Ein Ratgeber für Angehörige und Pflegende (Reinhardts Gerontologische Reihe; 28)
     
  • Naomi Feil: Validation in Anwendung und Beispielen. Der Umgang mit verwirrten alten Menschen
    (Reinhardts Gerontologische Reihe; 16)
     
  • Klaus Dörner: (2007) Leben und Sterben, wo ich hingehöre.
    Dritter Sozialraum und neues Hilfesystem, ISBN 978-3-926200-91-4
    Ein Buch, in dem es nicht nur um Menschen mit Demenz geht, sondern um kranke, auch alte, auch demente Menschen, auch Menschen mit einer Behinderung.
    Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner sieht in seinem Buch Pflegebedürftigkeit, auch Begleitung von Menschen mit Demenz als gesamtgesellschaftliche Aufgabe und er belegt durch verwirklichte Einzelinitiativen, dass dies keine Utopie sein muss.
     
  • In Frankreich ist ein Buch erschienen, das hoffentlich bald ins Deutsche übersetzt ist. Der Autor Yves Gineste hat in Jahrzehnten im Umgang mit Pflegebedürftigen gelernt, wie wichtig eine respektvolle Haltung gerade gegenüber diesen Menschen ist. Jeder Handgriff, jedes Wort, auch die Lautstärke oder der Tonfall können, müssen diese respektvolle Haltung zum Ausdruck bringen. So können auch aggressive Menschen mit Demenz beruhigt werden.
    Yves Gineste, Jérôme Pellissier (2007): Humanitude
    Näheres zu Yves Gineste und seinen Erkenntnissen, die in Kanada, in Frankreich, Belgien, Luxemburg und in der Schweiz angewendet werden, in französisch unter www.cec-formation.net
    Dazu auch ein Ein Bericht in deutsch über die Begegnung mit dieser Haltung im PDF-Format
     
  • Zettelgeschichten
    Autorin: Kathrin Pläcking
    Freiburger Verlag 2009, 168 Seiten
    ISBN 978-3-86814-064-4

    Ausführliche Infos bei der Autorin
     

  • Cover PDF Werkmappe Demenz: "Ich träume von einem Land, in dem Demenz Leichtigkeit bekommt"
    Von Christine Czeloth-Walter
    Herausgeber: Forum Katholische Seniorenarbeit in Kooperation mit dem Diözesanprojekt "Pastoral in der vierten Lebensphase - Altenpflegeheimseelsorge als Aufgabe der Gemeinde wahrnehmen und weiterentwickeln"
    84 Seiten (PDF-Datei 1,4MB)
    Auch zu beziehen als Broschüre Din A4 5,- Euro bei Christine Czeloth-Walter
     
     

    Ergänzend dazu:

    Cover"Nun danket all und bringet Ehr"
    Lieder für den Gottesdienst und Volkslieder
    Broschüre DinA4 5,- Euro
    Ein Großteil der Menschen mit Alzheimer / Demenz sind noch kirchlich traditionell sozialisiert worden. Mit diesen alten Liedern für den Gottesdienst kann man anknüpfen, ihre Welt erreichen und ihnen Geborgenheit vermitteln.
    Inhaltsangabe und Infos zur Bestellung
     
     
     
     

  • PDF Die Gezeichneten und die Sterblichen
    Überlegungen zur Seelsorge an Demenzkranken und ihren Angehörigen.
    Referat von Prof. Dr. theol. Hermann Steinkamp auf dem Dementia-Fair-Congress 7. bis 8. Februar 2007 in Bremen
     
  • PDF Um des Menschen willen ... Pflege für Leib und Seele
    Spirituelle Dimension in der Pflege
    Dokumentation der Tagung 05.-07. März 2007, Kath. Akademie Stuttgart-Hohenheim
    95 Seiten (1.6 MB)
     
  • PDF Dokumentation der Tagung "Seelsorge für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen"
    12.09.2005, 10 - 16 Uhr, Köln, Maternushaus, Bildungshaus der Erzdiözese Köln
    Veranstalter: ALZheimer-ETHik e.V.
    47 Seiten (345 kb)
     

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